La Gomera! Endlich wieder!

Da hat uns doch vor kurzem nach vielen Jahren Gertrud per Whatsapp - ok, ich nutz das schon lange nicht mehr - kontaktiert und ganz schnäkig gefragt, ob wir wissen, wo sie gerade ist. Nö, kein Plan! Und dann fiel der Name "Valle Gran Rey"!

 

 

Meine Güte, wie lange ist das her? 2012 waren wir das letzte Mal auf "unserer Insel" La Gomera gewesen, immer mal wollten wir wieder hin, nie geschafft, obwohl wir früher teils zweimal im Jahr dort waren.

Aber jetzt gab es kein Halten mehr, alle sonstigen Urlaubspläne flogen in Bruchteilen von Sekunden über Bord, da müssen wir hin, koste es, was es wolle. Und da war es auch egal, dass die Geocachedichte dort nicht so üppig ist, "UNSERE INSEL" muss es sein.

Oh je, was sind denn das für Preise? Egal, watt mutt, datt mutt!

Und so haben wir schweineteure Flüge nach Teneriffa-Süd gebucht, ein mittelteures Auto geordert und 11 Jahre alte Bekanntschaften aufgefrischt, um eine einigermaßen erträgliche Wohnung zu finden - alles Paletti, hat funktioniert, der Urlaub geht klar, Ende April soll's losgehen.

Monate später

Heute klingelt der Wecker um 3 Uhr morgens, natürlich hatte ich die frühest möglichen Hin- und die möglichst späten Rückflüge geordert, bei der langen Anreise darf man keine Zeit vertrödeln. Und heute ging es tatsächlich ganz flott, statt der sonst üblichen 15 Stunden Anreise bis ins Appartement waren es heute "nur" 13, Wahnsinn! Und das, obwohl unser Flug mit einer Stunde Verspätung startete, aus welchen Gründen auch immer.

Knapp 17 Uhr, kurz ausgepackt und dann noch schnell durch "La Playa", schauen, was sich so geändert hat.

Es ist der 29. April 2023, erster Urlaubstag, Wetter top, wir sind dann doch ein wenig platt. Also doch noch kurz durch "La Playa", schauen, wo es noch was zu Essen gibt. Da haben wir dann nur noch das "La Avenida" erwischt, wobei das Essen nicht schlecht war, der Ober/Kellner/Bedienstete aber wohl seinen krätzigen Unaufmerksamkeitstag hatte. Als dann die Rechnung nach dreimaliger Bitte immer noch nicht kam, ist Silvi mal kurzerhand zum Gehen aufgestanden. Da wurde er richtig flott!!

Am nächsten Morgen, Traumwetterchen!! Immer noch geplättet, haben wir uns mit dem Mietwagen auf den Weg gemacht, den ein oder anderen Cache hier im Valle einzusammeln, nicht zu vergessen den LAB, "Valle Gran Rey and its beaches". Aber auch ein paar Tradis mussten dran glauben, zwei davon waren dann doch eine kleine Herausforderung, "La Hoya / Die Grube", weil es in Sandalen doch recht knackig nach oben ging und "El círculo de piedras", weil ich wieder in Sandalen mir fast eine Blase gelaufen habe - Sand, Schwitz, Strumpflos war keine gute Idee

Monday, Monday ....

Heute ist die erste "Inseltour" geplant, mal schauen, was das Mietauto so her gibt. Eigentlich sollte es in Richtung Nationalpark und "Laguna Grande" gehen, doch irgendwie habe ich den Plan dann doch schon unterwegs umgeworfen!

Unterwegs am "Mirador del queso" versucht, aber dummerweise hatten wir vergessen, dass auch in Spanien der 1. Mai ein besonderer Tag ist, nix mit Ruhe und Einsamkeit, Unmengen von Autos und Motorrädern unterwegs, keine Chance, in Ruhe zu suchen und zu loggen. Also weiter, deshalb auch die Planänderung.

Und so ging es dann in Arure nicht "geradeaus" weiter, sondern wir haben den Schlenker nach rechts gemacht, El Cercado, Chipude, La Dama bis La Rajita. Wem das nichts sagt, In "La Dama" gibt es riesige Bananenplantagen, "La Rajita" ist eine alte, verlassene Fischfabrik, die ich schon immer mal schauen wollte. Damals, mit dem Boot, hat das nicht geklappt, aber mit dem Auto kein Problem, ist ja eh ein Automatik, der fährt von alleine da rauf und runter.

Dummerweise war der Cache, den wir in "La Rajita" mitnehmen wollten, für uns unauffindbar, eine Stunde Suchen an drei möglichen Plätzen, dann war gut. 11 Km hin und 11 Km zurück für nix, auch ein Erlebnis.

Ach ja, auf dem Hinweg hatte wir in Chipude schon Pech, einmal Muggelbelagerung der Cachelocation, einmal erfolglose Suche an offensichtlicher  Stelle, nix. Und auf dem Rückweg war's um keinen Deut besser, aber Chipude liegt quasi auf dem Weg, also kommen wir da wieder vorbei.

Dafür konnten wir aber dann einen OC-Cache einsammeln, der seit ziemlich genau vier Jahren nicht mehr geloggt wurde, "Old Road (La Gomera)", direkt hinter dem zweiten Tunnel, wenn man von oben kommt. Eine Haltemöglichkeit, rückwärts rein, da darf durch den Tunnel niemand hinter dir sein. Das hatten wir aber auf der Hinfahrt schon ausgelotet. Beim Rausfahren hatte ich dann die Guardia Civil am Heck! Nix passiert, kein Interesse an uns!

Alles neu macht der Meu ....

Aber heute nicht, heute war Faulenzertag. Zum einen sind wir im Valle ein bisschen spazieren gegangen, haben uns in unserer Lieblingsheladeria verköstigt und waren nicht Essen, sondern haben selbst gekocht.

Apropos Essen, aktuell ist das Angebot ziemlich eingeschränkt, viele Restaurants haben zu, andere ..... aber dazu später mehr.

Heute wird die Woche geteilt, das Quarter ist voll

Der Plan ist dieses Mal klar und wird auch nicht umgeworfen! Im Uhrzeigersinn um die - passend zum Tag - viertel Insel, Vallehermoso war das Ziel. Natürlich mit diversen Caches, die nicht unbedingt auf dem direkten Weg lagen. Ich sage nur " Fisch-Fish-Pescado", wieder mal so ein Cache, einsam gelegen, für den man 12 Km hin und die gleiche Strecke wieder zurück fährt - mein CO2-Abdruck lässt grüßen. Aber was für eine Strecke!

Trotz vieler Jahre Gomera war ich hier noch nie, Der Name Alojera war mir geläufig, aber nein, sowas Geiles habe ich noch nicht gesehen. Auch als Ökosau muss ich sagen, es hat sich gelohnt. Auf dem weiteren Weg haben wir dann noch den ein oder anderen Cache gefunden, zwei Earthcaches gelöst, Erinnerungen am Castillo de Mar aufgefrischt und uns dann quer über die Insel wieder auf den Rückweg gemacht.

Dummerweise müssen wir wieder nach Vallehermoso, denn den Multi konnten wir nicht finden, da wir einen Fehler in die Lösung eingebaut hatten, aber kein Problem, von dort aus soll es eh' weiter Richtung Hermigua gehen.

Am folgenden Tag war Faulenzertag, wir sind im Valle geblieben, genauer in La Playa, Silvi hat sich abends beim Italiener mal richtig begossen. Und mittags hat es dann im Ort ganz gewaltig gekracht, irgendwas muss passiert sein. Vorgestern waren wir nochmals zum Essen, das "Trasmallo" wollten wir testen. War auch richtig gut, hier gehen wir bestimmt nochmals hin. Das hatte sich dann an diesem Nachmittag! Ist doch tatsächlich eine Tourista mit ihrem Mietwagen mit Schwung vom gegenüberliegenden Braschenparkplatz auf die Straße gerauscht, hat dort Grip bekommen und ist geradeaus ins "Trasmallo" gerauscht, hier wird in diesem Urlaub nicht mehr gegessen, der komplette Außenbereich Schrott. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert.

Am Freitag stand dann unser Event an, wir waren gar nicht sicher, ob es wie geplant stattfinden konnte, denn im Vorfeld hatten wir besprochen, dass wir statt an der Strandmauer in der Heladeria sein wollten, doch die hatte die letzten beiden Tage geschlossen. Aber zum Glück war am Freitag wieder alles auf, wir konnten einen Tisch für fünf reservieren, alles im grünen Bereich.

Eigentlich hatte ich nicht gedacht, dass alle Angemeldeten kommen würden, aber pünktlich um 18:30 Uhr füllten sich die Plätze, zwei der Angemeldeten kamen sogar mit Familie.

Und wie das so oft ist, wenn es angenehm ist, wurde aus der geplanten Stunde dann doch viel mehr und nach mehr als zwei Stunden trennten sich die Wege, nicht ohne Kontakte ausgetauscht und mit Agnes die Tour auf den "La Merica" klargemacht zu haben. Schön war's, Danke allen!

Eine betrübliche Nachricht gab's dann doch noch, wir haben uns schon gewundert, warum die "Casa Maria" so überhaupt nicht auf macht. Nicht, das wir in früheren Jahren öfters dort gewesen wären, aber es ist nun mal eine Institution - gewesen! Maria ist vor einigen Jahren verstorben, die Erben sind sich wohl nicht einig, das Ding steht zum Verkauf, wenn die Gerüchte nicht trügen, zu horrenden Preisen, also wird das wohl eher nix mehr!

Wochenende

Heute sollte wieder mal was in Richtung "Geocaching" getan werden, mindestens der "Baja del secreto" sollte fällig sein. Dann wäre das Tal geräumt, quasi leergefegt. Aber irgendwie sollte es nicht sein. In brütender Hitze haben wir uns in Richtung "Urea-Pool" aufgemacht, der Babybeach vor dem Charco del Conde, wo in den Felsen links der Cache liegen sollte. Ui, üppiges Gelände, quasi über Steine stolpern.

Letztlich hat uns ein dort rumturnender "einheimischer" Aussteiger bei der erfolglosen Suche geholfen, weil er schon von unserem Hobby gehört, aber noch nie einen Cache gesehen hat. Dabei wird's dann auch vorerst bleiben, wir fanden nix.

Dafür aber Martin, der gestern beim Event war und der ihn abends dann fand. Vielleicht gehen wir ihn wieder suchen, das wird der Rest der Woche zeigen. Egal, am Ende ein eher verplemperter Tag, aber während des Urlaubs hat sich auch die Einstellung ein wenig geändert, weniger ist mehr, das ist ein Urlaub, keine Jagd.

Jahreswechsel

Nein, Quatsch, wir waren nicht in der Kryokammer, haben die Zeit verpennt wie einst der Demolition Man, nein, heute ist die Rente wieder ein Stück näher gerückt. Auch der heutige Tag sollte eher ein gemütlicher werden, morgen stand das große Abenteuer "La Merica" auf dem Plan. Nachdem die Wetter-App Extremwetter oben auf der Insel ansagte, haben wir dann doch davon abgesehen, weit über die Insel zu jockeln, um ein paar Dosen zu finden. Also ging es "nur" ins obere Tal, da lagen noch drei Caches rum, die eingesammelt werden wollten. Was soll ich sagen? Einer da, einer nicht da, zu dem letzten durfte ich nicht fahren, muss ich wohl irgendwann alleine machen, dabei ist doch unser Mietauto komplettversichert, ohne Eigenbeteiligung.

Aber nichtsdestotrotz haben wir dann noch zwei Opencaching-Caches ausgelegt und drei vorbereitet, so war der Tag nicht ganz verloren.

Chronologie eines Scheiterns

OK, die Überschrift nimmt's vorweg, unser Ausflug auf den "La Merica" verlief nicht ganz so, wie geplant, aber dazu lasse ich mich hier nicht weiter aus, dafür gibt es den eigenen Bericht.

Jedenfalls haben wir's überlebt und und am Abend gemeinsam mit Agnes den Bauch im Avenida vollgeschlagen, fix und alle, garniert mit einem mächtigen Oberschenkelkrampf in der Nacht.

Das bedingte dann auch einen nahezu Komplettausfall am kommenden Tag, ich war froh, dass ich es halbwegs bis an die Strandpromenade schaffte, um mich dort mit Jarra und einheimischen Köstlichkeiten zu trösten.

Auf einmal dann große Aufregung im "Dorf". Was? Das gibt's nicht! Irgendwie ging das Gerücht, dass der Chef der Guardia Civil verhaftet wurde, aber niemand weiß nix genaues.

Am nächsten Tag ging's dann wieder mit Agnes über die Insel, Vallehermoso, Hermigua, Roque de Agando und Laguna Grande waren die Ziele. Und auch Neuigkeiten vom Polizeichef gab's.

Tatsächlich wurde der verhaftet, hatte wohl vor längerem jemanden tödlich angefahren, das vertuscht und die Untersuchungen selbst geleitet. Und ist aufgeflogen.

Heute ist Donnerstag ...

und wir sind nur noch bis Samstag hier. Heute ließen wir es wieder etwas ruhiger angehen, einiges der letzten Tage war noch aufzuarbeiten, Caches loggen, Earthcaches zum Loggen vorbereiten, das hier schreiben, Wäsche waschen, was alles so anlag.

Wir überlegen ja immer noch, dass der "Baja del secreto" noch offen ist, ich werde da zwar nicht hin können, aber mittlerweile wissen wir, dass er da ist und haben auch die ungefähre Stelle. Außerdem sind da noch die beiden in Chipude, die wir beim ersten Mal nicht gefunden haben, mal sehen, vielleicht kommen wir heute Mittag ja noch los.

Tja, hat sich was, heute war so quasi der faulste Tag des Urlaubs, einmal sind wir kurz runter an den Strand, ansonsten haben wir es uns in unserem kleinen Bungalow gemütlich gemacht und uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Am Strand war es uns zu heiß und heute war auch anscheinend allgemeiner Ruhetag, da hatte tatsächlich nix, aber auch garnix auf. Erst in der zweiten Reihe, im "Orinoco" gab's schattige Plätzchen, das einzige Restaurant, das auf hatte. Etwas trostlos für den vorletzten Tag.

Freitag - ultima dia

Heute waren wir noch einmal mit Agnes unterwegs, wieder ein sehr angenehmer Tag, wenn auch mit viel Fahrerei verbunden. Aber im großen und ganzen doch erfolgreich.

Erst ging es Richtung Chipude, wo wir letztens bei zwei Caches erfolglos waren. Dieses Mal hatten wir mehr Glück. Der eine war dieses Mal muggellos und konnte nach kurzer Suche gefunden werden, bei dem anderen muss ich wohl x.mal genau dran vorbei gefingert haben, so einfach der dieses Mal zu finden war.

Anschließend ließen wir den "Fortalezza" rechts liegen - nix für den letzten Tag - und schraubten uns Kehre um Kehre nach Playa Santiago, dem ich auch heute und nach so vielen Jahren immer noch absolut nichts abgewinnen kann. Die einfachen Caches haben wir eingesammelt, die schwierigeren für das nächste Mal gelassen.

Und am Abend, bei der letzten gemeinsamen Jarra und dem letzten gemeinsamen Veterano bekamen wir auch noch die neusten Neuigkeiten, die eigentlich auch schon alt sind, zu hören. So etwa vom Prager Fenstersturz - ach Quatsch, 2020 ist der Berg vor der Schweinebucht müde geworden und hat sich im Meer zur Ruhe gelegt - oder so. Jedenfalls ist seit Jahren der Weg zum "Playa de las Arenas" durch Felsmassen blockiert, da gibt's wohl einen Bootsservice zur Finca Argayall, die "Schweinebucht" nur noch illegal zugänglich.

Home, sweet home

Die Nacht haben wir ganz gut geschlafen, Aufstehen gegen 8 Uhr, de Koffer wurden gestern Abend schon gepackt. Eigentlich hätten wir noch mehr Zeit gehabt, aber wir wollten unterwegs noch den ein oder anderen Cache einsammeln und nach den Erfahrungen der letzten Tage war nicht so recht klar, wie die Wetterlage oben auf der Insel sein würde.

Aber wir kamen gut voran, wollten den "Mirador de la Laja" noch mitnehmen, ließen es aber dann doch, nachdem wir dort fast davonflogen. Also ab nach San Sebastian, die drei OC-Caches und den LAB machen, Auto abgeben, auf die Fähre warten. Alles hat super funktioniert.

Und dann kam "Aeropuerto de Tenerife Sur Reina Sofía"! Online-Checkin hat funktioniert, Koffer gleich abgegeben, noch 1 1/2 Stunden bis zum Abflug, Security Control hatte hat gleiche Problem wie schon in Luxemburg beim Hinflug, mein Knie brachte den Scanner zum Austickern. Ich durfte trotzdem durch, zwei Plätzchen gefunden, Warten.

"Ihr Flug verspätet sich um eine Stunde!", stand plötzlich an der Tafel. Jetzt brach das große Chaos aus, keiner konnte Auskunft geben, die Passagiere sollen zum Gate B32, dort stand aber "Condor" und Düsendorf, nicht "Luxair" und Luxemburg, gräziges Personal, stinkige Passagiere.

Letztlich starten wir mit fast 2-stündiger Verspätung, wie sich später herausstellte, waren wohl starke Winde und Scherwinde die Verursacher der Verspätung.

2:15 Uhr - wieder dahemm

Nachrichtenkategorien

Über uns

Manch einer weiß, seit Jahren nervt mich die…

Weiterlesen
Über uns

Nachdem ich mich gestern der "Kult - urellen…

Weiterlesen
Über uns

Das Ganze hat so im April angefangen, eigentlich…

Weiterlesen
Über uns

Heute war der große Tag, es sollte gemeinsam mit…

Weiterlesen
Über uns

Da hat uns doch vor kurzem nach vielen Jahren…

Weiterlesen

Archivübersicht

Cachestatistik

Profile for Hyppodereinzige
Opencaching.de-Statistik von Hyppodereinzige

Cachestatistik

Profile for skrolan3
Opencaching.de-Statistik von Skrolan3